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Was ist eigentlich Wasseraufbereitung?

Unter Wasseraufbereitung versteht man den Vorgang bei dem Stoffe aus dem Wasser entfernt oder ergänzt werden um die Qualität zu steigern. Diesen Prozess entsteht durch mechanische, physikalische und chemische Verfahren.

Unter mechanischen Verfahren zur Wasseraufbereitung versteht man Filtersysteme sowie Siebe und Rechen. Diese Mechanismen können größer Verschmutzungen aus dem Wasser entfernen. Das chemische Aufbereitungsverfahren wird wie der Name schon sagt durch das Beimischen von chemischen Stoffen durchgeführt. Im Schwimmbad- und Wellnessbereich sind diese vor allem Desinfektionsmittel.

Wasseraufbereitung Pool vs. Schwimmbad

Pool ist nicht gleich Pool. Das wird spätestens klar wenn man das Wasser in einem herkömmlichen Pool aufarbeitet oder in einem Whirlpool. Die unterschiedlichen Temperaturen verlangen eine unterschiedliche Dosierung von chemischen Mitteln sowie eine andere Messung der Wasserqualität.
Im Whirlpool gibt es aufgrund der hohen Temperaturen erschwerte Bedingungen zur Wasseraufbereitung, da sich Keime im warmen Wasser schneller vermehren. Außerdem sind die Leitungen oftmals schwer zugänglich und daher schwieriger zu reinigen.

Wichtige Werte zur Wasseraufbereitung

Der erste wichtige Messwert ist der ph-Wert. Dieser ändert sich ständig und sollte daher regelmäßig überprüft werden. Für einen optimalen Badespaß ist eine neutraler ph-Wert notwendig. Dieser liegt zwischen 7,2 und 7,6. Liegt der Wert darunter ist das Wasser sauer und kann Hautreizungen beim Badegast und Schäden am Pool verursachen. Ist der ph-Wert über 7,6 ist das Wasser basisch. Basisches Wasser kann zu schäumen beginnen, reduziert die Wirkung des Desinfektionsmittels und kann zu Reizungen der Augen und Schleimhäute führen.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Desinfektion. Diese verhindert die Verbreitung von Bakterien und Keimen im Wasser und in der Poolanlage. Das herkömmlichste Mittel zur Desinfektion ist Chlor. Doch auch Brom und Sauerstoff kann man dafür verwenden.